Vereinsgeschichte

08.04.2017 Fachtagung und GV 2017 in Zürich

Die Fachtagung 2017 ist wieder fast ausgebucht. An der anschliessenden GV des Verein Skoliose-Schweiz wir der Vorstand nach dem Rücktritt von Franziska Bazzotti neu gewählt. Wir dürfen Léanne Klein und Maria Schori neu im Vorstand begrüssen.

Der ergänzende Spot „Ich trage mein Korsett“ wird veröffentlicht.

23.06.2016 Stolz präsentiert der VSS den Spot „Skoliose Früherkennung“

Dank grossem Engagement der Filmpoduzentin Astrid von Stockar konnte der VSS den ersten Spot zum Thema Früherkennung von Skoliosen realisieren. Mats Phersson steuert die Musik bei.

Die Fachtagung in St. Gallen ist ausgebucht!

Zum ersten Mal in der Geschicht des VSS ist ein Fachtagung ausgebucht. Über 120 Teilnehmer erleben ein buntes Programm.

Journal Nr. III

Im September 2015 erschein unser Journal mit vielen interessanten Beiträgen.

Wechsel im Vorstand

Anlässlich der Mitgliederversammlung 2015 verabschiedet der VSS Regula Knecht als Vorstandsmitglied. Neu wird Franziska Haudenschild gewählt. Ebenfalls engagieren sich im Vorstand Daniele und Lidia Capossele.

Fachtagung 2015 im Inselspital in Bern „Mehr als Skoliose“

Die fast schon traditionelle Fachtagung für Physiotherapeuten, Verreinsmitglieder und weitere Interessierte findet im Inselspital in Bern statt. Einige Impressionen finden sie hier.

Der VSS organisiert die erste Weiterbildung für Physiotherapeuten

Im Januar 2015 organisiert der VSS die erste Weiterbildung für Physiotherapeuten mit dem Titel :“ Der sichere Umgang mit dem Korsett“. Die Veranstalltung wird von physioswiss anerkannt und ist ein voller Erfolg! Rund zwanzig Personen besuchen den Kurs.

Anpassung der Statuten

Am 26.September 2014 werden anlässlich der Mitgliederversammlung im Glockenhof in Zürich, die angepassten Statuten des VSS diskutiert, angenommen und sofort in Kraft gesetzt.

Journal Nr. II

Das VSS-Journal Nr. II erscheint im Sommer 2014.

Fachtagung

Im Frühling 2014 führen wir wieder eine Fachtagung durch. Wir geniessen Gastrecht an der Schulthess-Klinik in Zürich. Referate, verschiedene Workshop und ein Jugendprogramm füllen diesen interessanten Tag.

Mitgliederversammlung

Im Herbst 2013 findet die Mitgliederversammlung in Luzern statt. Erfreut dürfen wir festhalten, dass der Verein gewachsen ist und wir einige neue Mitglieder begrüssen dürfen.

Das Positionspapier erscheint

Der Fachbeirat, verabschiedet das Positionspapier, „ Die konservative Behandlung der idiopathischen Adoleszentenskoliose“

Das erste VSS-Journal im neuen Kleid erscheint und ist sofort vergriffen.

Die erste Selbsthilfegruppe in Basel trifft sich regelmässig.

Die neue Webseite geht Online

Nach über zehn Jahren wird es Zeit, die veraltete Webseite zu ersetzen. In vielen Stunden wird ein Konzept erarbeite, programmiert und geschrieben.

Neuer Vorstand

2013, im Vorfeld der ersten Fachtagung in Basel konstituiert sich der VSS neu. Der Vorstand setzt sich nun aus zwei Physiotherapeutinnen, einer Mutter eines betroffenen Jugendlichen und einer Orthopädie-Technikerin zusammen. Die Fachtagung wird ein voller Erfolg, im Herbst an der Mitgliederversammlung können zahlreiche neue Gesichter begrüsst werden.

Regionale Anlaufstellen

Zu den wichtigen Zielen des Vereins gehören von Anfang an der Informationsaustausch und die Aufklärung über die verschiedenen Therapien. Um diese Informations-  und Beratungsaufgabe besser zu erfüllen, ernannte der Verein kurz nach der Gründung regionale Ansprechpartnerinnen.
Mitte 2001 zählte der Verein bereits 50 Mitglieder.
Damit war der Grundstein für den weiteren Erfolg des Vereins gelegt.

 

Fachkräfte interessiert am Verein

Die Gründungsversammlung des Vereins Skoliose Selbsthilfe fand am 17. Juni 2000 in Luzern statt. In den ersten Vorstand gewählt wurden: Benedikt Rotach und Heiner Käppeli-Portmann (Co-Präsidium), Rahel Balmer, Erika Hauri, René Roth und Dany Weber (bis 2001,  Nachfolgerin: Aimée Bürgi-Michaud). Bereits an der Mitgliederversammlung 2002 wurde der Vorstand durch zwei Fachkräfte, nämlich die beiden Physiotherapeutinnen Cornelia Luchsinger-Lang und Franca Meyer, erweitert.

Früh fand der Verein auch Interesse und Unterstützung unter Orthopäden, insbesondere durch Dr. med. Dezsö J. Jeszenszky, damals leitender Arzt für Wirbelsäulenchirurgie am Kantonsspital St. Gallen, heute Chefarzt Wirbelsäule-Chirurgie an der Schulthessklinik in Zürich sowie durch Dr. med. Thomas Böni, damals Leiter der technischen Orthopädie an der Universitätsklinik Balgrist in Zürich. Beide Spezialisten referierten auch an der ersten Fachtagung des Vereins am 1. September 2001 gemeinsam mit Dr. med. Hans Rudolf Weiss, damals Chefarzt der Katharina-Schroth-Klinik in Bad Sobernheim.

Prozess-Erfolg: IV muss Kosten übernehmen

Zur gleichen Zeit führten wir einen Prozess gegen die IV, die es abgelehnt hatte, die Kosten für den Therapie-Aufenthalt von Sabina in Bad Sobernheim zu bezahlen. Am 25. April 2000 entschied das Luzerner Verwaltungsgericht, dass die IV die Kosten zu übernehmen habe, weil eindeutig eine Verbesserung der Wirbelsäule-Krümmungen durch die stationäre Skoliose-Therapie nachgewiesen werden konnte. Ein wichtiger Erfolg, der uns bestärkte, unsere Rechte wahrzunehmen und darüber zu informieren.

Katharina-Schroth-Klinik als wichtiger Geburtshelfer

Die vierwöchige Therapie unserer Tochter Sabina in Bad-Sobernheim war ermutigend und erfolgreich. Die vielseitigen Therapie-Ansätze machten uns klar, dass im Hinblick auf die verschiedenen Behandlungsformen in der Schweiz ein Informationsnotstand bestand. Wir baten die Klinikleitung in Bad Sobernheim, uns bei der Gründung einer Selbsthilfegruppe in der Schweiz zu unterstützen. Der damalige Verwaltungsdirektor Hans-Jürgen Schaar zeigte sich sehr offen und hilfsbereit. Er schickte einen Rundbrief an alle Schweizer Patienten der Katharina-Schroth-Klinik, um auf die geplante Gründung einer Selbsthilfegruppe hinzuweisen. Es klappte. Eine ganze Reihe von Betroffenen und Angehörigen meldeten sich bei uns, so dass wir zu einem ersten Treffen von Interessierten am 26. November 1999 ins Hotel Waldstätterhof nach Luzern einladen konnten. Die Operations-Geschichten, die wir von den Anwesenden hörten, machten uns betroffen. Man beschloss, ein weiteres Treffen am 25. März 2000 in Olten durchzuführen. In der Zwischenzeit kamen neue Interessenten hinzu.

 

An der Versammlung in Olten entschied man auf Antrag von Dr. med. Benedikt Rotach einmütig, nicht nur eine Selbsthilfegruppe, sondern einen Verein zu gründen und eine Umfrage bei den grösseren Spitälern der Schweiz bezüglich Skoliose-Behandlung durchzuführen. Als wichtige Ziele wurden die Vernetzung unter den Betroffenen, das Bekanntmachen von verschiedenen Behandlungsmethoden sowie der Kontakt zwischen Fachleuten und Betroffenen definiert.

Gründung des Vereins

Es war im Jahre 1999, als Margrit Portmann Käppeli auf die Idee kam, eine Selbsthilfegruppe Skoliose in der Schweiz zu gründen. Auslöser waren enttäuschende Erfahrungen bei der Behandlung der Skoliose von Tochter Sabina. Es war schwierig, in der Schweiz an Informationen über alternative Therapieformen zu kommen. Eine Operation kam nicht in Frage. Dank Internet stiess Heiner Käppeli-Portmann auf die Adresse der Asklepios Katharina-Schroth-Klinik in Bad Sobernheim. Dieses Kompetenz-Zentrum für konservative Behandlung von Skoliose-Betroffenen in Deutschland bestand damals bereits mehr als vierzig Jahre. Doch keiner der Skoliose-Fachkräfte in der Schweiz wies uns trotz intensivem Fragen nach nicht-operativen Möglichkeiten auf diese Adresse hin.

 

Heiner Käppel-Portmann und Admin